Steckbrief
Jeannette Glatter



• Hundetrainerin

• 2 Hunde

















Über Mich:

In einer Bewerbung für einen „ganz normalen Job“ würden Sie jetzt meinen
Lebenslauf mit ausführlichen Infos zu meinem Ausbildungsweg, meinen
beruflichen Qualifikationen und meiner Berufserfahrung als
Versicherungskauffrau finden.
Glücklicherweise habe ich diesen Lebensabschnitt mit der Geburt unserer
Tochter verlassen und konnte zwischenzeitlich mein Hobby zum Beruf
machen.

Meine erste Hundefreundin war Finka, die Cockerspanielhündin meiner
Grosseltern. Sie begleitete mich die ersten 12 Jahre meines Lebens und
war meine erste „Lehrmeisterin“. Wir hatten nie Streit und gingen
intuitiv richtig miteinander um. Dies ist sicherlich nur Kindern
möglich, welche mit einem Hund aufwachsen. Wir Erwachsenen denken immer
in richtig oder falsch und vermenschlichen vieles.

Der zweite Hund in meinem Leben war Walker, der Schäferhund-Rüde meines
Onkels Micha. Der Leidensweg dieses Hundes hat mich sehr geprägt. Micha
holte den 1-jährigen Rüden aus schwierigen Familienverhältnissen. Der
Besitzer hatte Walker aufs schrecklichste misshandelt und seinen Stolz
gebrochen. Es dauerte fast drei Jahre bis der Rüde wieder an den
Menschen glaubte und man annähernd von einer Resozialisierung sprechen
konnte. Ich baute in dieser Zeit eine innige Verbindung zu Walker auf
und fand in ihm meinen zweiten Hundefreund.
Leider musste mein Onkel den Hund an einen vermeintlichen Freund
abgeben, da er zur Armee eingezogen wurde. Damals gab es frühestens nach
einem dreiviertel Jahr „Heimaturlaub“. Als er dann seinen Hund besuchen
wollte, hatte dieser vermeintliche Freund unseren Walker weggegeben und
Micha erfuhr nie, wohin das Schicksal seinen besten Freund verschlagen
hatte.
Durch Zufall entdeckte ich Jahre später Walker als Wachhund eines
Fabrikgebäudes wieder. Er zeigte ein äußerst aggressives Verhalten
gegenüber jedem, der an seinem Zwinger vorbei ging. Als ich an seinen
Zwinger trat sprang er am Gitter hoch, freute sich und leckte mir die
Hand. Ich hatte einen Freund wieder gefunden.
Mein Versuch, ihn aus seinem Gefängnis zu befreien, scheiterte an seinem
Besitzer. Er wollte ihn trotz meines Kaufangebotes nicht abgeben. Ich
weiß nicht, was aus ihm geworden ist, da ich kurze Zeit später nach
Hamburg zog und er bei meinem nächsten Besuch in der alten Heimatstadt
nicht mehr da war.

Einige meiner Hundefreunde möchte ich an dieser Stelle unbedingt
erwähnen: die Schäferhündin Quilla, die Berner Sennenhündin Inka, Skea
die Rottweiler-Hündin, Tequilla der Dogge-Rottweiler Mischling, Bobo der
Riesenschnauzer, Hakuna eine Ridgeback-Hündin, Shiva eine
Leonberger-Hündin und nicht zu vergessen, Sid der „Snoopy“ -Jack Russell
Terrier. Sie alle haben mein Weltbild vom Hund geprägt.

Dann erfüllte ich mir den Traum von einem
eigenen Hund. Neben genügend Platz verfügte ich jetzt auch noch über
genügend Zeit. Und so zog ein acht Wochen altes, gepunktetes Hundebaby
bei uns ein. Ich nannte es Uno…, meine Nummer „E I N S“.

Für seine gute Erziehung empfahl man mir die DOG´S ACADEMY. So lernte
ich Angela Dolma kennen. Sie gab mir letztendlich die Chance, mein Hobby
zum Beruf zu machen.

Glücklicherweise kam ich zu einer Zeit, in der sich die DOG´S ACADEMY in
einer Expansionsphase befand. Angela Dolma und Jörn Blum gaben einen
großen Teil ihres Wissens und ihrer Erfahrungen an mich weiter und
legten den Grundstein für eine freundschaftliche und professionelle
Zusammenarbeit.




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