Steckbrief
Alexandra Bauke

Alexandra Bauke
















Aufgewachsen bin ich mit einem kleinen Rehpinscher, der unsere Familie viele Jahre begleitet hat. Als ich 15 Jahre alt war, kam unser Dobermann Santos dazu. Santos war bereits ein Jahr alt, kam ursprünglich aus Polen, wurde von einer allein erziehenden Mutter von zwei Kindern als Maskottchen angeschafft. Das „Maskottchen“ wuchs jedoch allen über den Kopf. Dieser Hund war meine erste Herausforderung. Alle Hundebesitzer hatten natürlich „gute“ Ratschläge: „diese Hunde muss man hart ran nehmen, sonst werden sie zur Gefahr“. Oh Gott, dachte ich und landete in meiner ersten Hundeschule. Dort liefen wir alle im Kreis, eine Masse an Hunden, und alle riefen wild durcheinander, „Fuß, Fuß!“  Wir waren eine Nummer von vielen und ich als junges Mädel, wurde sowieso nicht ernst genommen. Durch die tollen, „streng sein Tipps“, fing mein Hund an zu funktionieren, aber hasste mich. Mir wurde klar: hier kann etwas nicht stimmen. Ich hörte mit der Hundeschule auf und fing an auf mein Herz zu hören. Das Ergebnis war zwar alles andere als ein perfekter Hund (dafür fehlte mir das Wissen) aber wir waren tolle Freunde und es entstand eine tiefe Bindung die uns zehn Jahre zusammenhielt, bis mein Santos in meinen Armen eingeschlafen ist.

Zunächst konnte ich mich nicht mehr auf einen anderen Hund einlassen, nie wieder dachte ich…. Aber das Schicksal hatte etwas anderes für mich vorgesehen: Ducky! Sie war die übrig gebliebene aus einem ungewollten Wurf, sollte ertränkt werden, weil sie angeblich so hässlich war und keiner sie wollte. Das konnte ich natürlich nicht zulassen und nahm die ca. 12. Wochen alte Hündin aus dem Urlaub mit nach Deutschland. Bis dahin waren mir „Prägephase, Sozialisierungsphase“ oder ähnliches noch nicht bekannt. Längst weiß ich inzwischen, wie wichtig es nach einer so schlechten Prägung gewesen wäre, wenigstens zu versuchen, durch beste und wissende Sozialisierung (... für die es auch noch ein Zeitfenster gibt!), das Beste aus der Sache zu machen.

Nun ja, heute leben wir natürlich noch immer mit den Fehlern aus der Vergangenheit. Meine Ducky ist deshalb allerdings zur Zeit mein bester Lehrer, wenn es darum geht, Probleme die vorhanden sind zu beheben. Durch sie bin ich nicht nur Hundetrainerin, sondern manchmal auch noch ansatzweise verzweifelte Hundebesitzerin, die sich auch immer wieder daran erinnern muss,  dass man Geduld und Ruhe braucht und sich über einen, auch noch so kleinen Erfolg, freuen kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Hinsicht Mut machen kann, dass es nie zu spät ist etwas zu ändern, auch wenn es manchmal ein langer Weg zum Erfolg sein kann. Oder dass ich Ihnen gleich von vorn herein helfen kann, Fehler wie ich sie zuvor mehrfach gemacht habe, auszuschließen.

Vergessen Sie nicht, auf Ihr Herz zu hören und lassen Sie sich auf eine schöne Hund-Mensch Beziehung ein!!! Ich freue mich auf Sie…

Alexandra Bauke


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