Abschied

Leider ist im Januar 2005 mein langjähriger und immer treuer Begleiter BENJI von heute auf morgen von uns gegangen.

Benji kam seinerzeit schwer traumatisiert aus dem Tierheim zu mir und hat mich 10 Jahre lang überall hin begleitet. Da er „wie Kaugummi“ an mir geklebt hat, war er immer und überall dabei. Benji war ein ganz besonderer Hund mit unglaublich viel Persönlichkeit. Er war bis zum Schluss sehr stolz und ein absoluter Charakterkopf. Da diese SEHR GROßE LIEBE auf Gegenseitigkeit beruhte und noch immer beruht, ist dieser Verlust unglaublich groß für mich und äußerst schmerzhaft.

Wer sich je von ganzem Herzen auf einen Hund eingelassen hat und alles mit diesem geteilt hat, wird mich verstehen können. Er war und ist mein Seelenverwandter. Wir haben sehr schwere Zeiten aber auch ganz tolle Zeiten miteinander verbracht und ich werde ihn niemals vergessen und will es auch gar nicht! Benji, Dein plötzlicher Tod war schrecklich, aber Du warst wahnsinnig tapfer und Du hast gewußt, dass es so kommen wird.

Ich vermisse Dich unendlich!

Angela




„Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe...,
sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.
Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen. Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Liebe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine seelischen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach, auf mich zu warten... wann und wo auch immer... ich könnt ihn
ja brauchen. Er ist eben mein Hund.“

GENE HILL




 „Ich will den Himmel nicht betreten, wenn dieser Hund nicht mir mir kommt“,
sagte König Yudhistiras.
Indra, der Gott sprach: „Heute noch wirst du Unsterblichkeit, Erlösung und
unvergängliche Glückseligkeit gewinnen. Du begehst keine Sünde, wenn du
diesen unreinen Hund zurückläßt.“
„Nein“, beharrte Yudhistiras, „nicht für alle Schätze des Himmels will ich
diesen Hund im Stiche lassen, der meinen Schutz gesucht hat, mir treu
ergeben war.“

MAHABHARATA, INDISCHES NATIONALEPOS




„Ich habe des Öfteren darüber nachgedacht, warum Hunde ein derart kurzes
Leben haben, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass dies aus Mitleid mit
der menschlichen Rasse geschieht; denn da wir bereits derart leiden, wenn
wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren, wie groß wäre der
Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?“

SIR WALTER SCOTT